| Gregorisches
Modell:
beruht auf Wahrnehmung und Ordnen
Das Gregorische Modell besteht aus
zwei Teilen: dem Weg, wie wir Informationen erhalten und dem, wie
wir sie verarbeiten. Daraus wurden folgende Stile entwickelt:
Diese Lernenden wenden am liebsten
Ideen praktisch an und legen ihren Fokus auf Fakten. Sie können
gut mit "deadlines" arbeiten, denn sie arbeiten systematisch
Schritt für Schritt. Sie haben die Fähigkeit, aus abstrakten
Ideen konkrete Produkte zu erzeugen. Sie arbeiten alleine und sie
wollen wissen, was von ihnen erwartet wird. Vorzugsweise benutzen
sie Entscheidungsfragen, deren Antworten entweder „Ja“
oder „Nein“ sind.
Wie lernen sie am besten?
- Einen “Fahrplan” für das
Lernen zu haben, macht bei diesem Typ Lernern absoluten Sinn.
Dazu gehört auch, die Arbeit in Teilabschnitte zu unterteilen.
Eine weitere gute Idee ist es, die Teilabschnitte mit Fertigstellungsterminen
zu versehen.
- Für die Übertragung von Theorien
auf tatsächliche Probleme helfen Fallstudien und Simulationssysteme
(z. B Multimedia Produkte).
Diese Art Lerntypen analysieren und
erforschen am liebsten Ideen, um mit gesicherten Informationen und
logischer Begründung Erklärungen zu liefern. Sie lernen
durch Beobachten und anschließendes Tun. Sie lieben es auch,
Dinge tiefgreifend zu erforschen und eine Aufgabe immer wieder durchzuführen.
Sie sind jedoch nicht diplomatisch, denn sie monopolisieren gerne
ein Gespräch.
Wie lernen sie am besten?
- Zeitpläne sind für das Lernen
förderlich, denn diese Art von Lernenden vergisst gerne die
Zeit, während sie sich mit tiefgehender Forschung beschäftigt.
Sie sollten darauf hingewiesen werden, dass die Tiefe der Forschung
auch von der zur Verfügung stehenden Zeit abhängt.
- Ihr Lernen wird durch vielseitige Medien
gefördert: Internet-Zugang, Journale, Bücher, Drucksachen.
Diese Lernenden hören anderen
zu und versuchen, deren Regungen und Gefühle zu verstehen.
Sie erkennen die emotionalen Bedürfnisse des anderen und bringen
Harmonie in die Kooperation mit ihnen. Es ist für sie wichtig,
dass die Zusammenarbeit in einer, wenn möglich, freundlichen
Atmosphäre stattfindet. Sie personalisieren ihr Lernen und
legen den Schwerpunkt auf generelle Prinzipien.
Sie denken mit dem Herzen und nicht mit ihrem Kopf. Darum ist es
schwer für sie, ihre Gefühle zu erkennen und zu beschreiben.
Sie geben sich große Mühe, exakte Details zu benennen,
akzeptieren auch positive Kritik und haben den Fokus auf eine Sache
zur Zeit.
Wie lernen sie am besten?
- Diese Lernenden tragen das Charisma
der guten Kommunikation mit sich herum. Darum ist es für
sie ein guter Weg, wenn sie ihr Wissen durch Interviews mit Experten
und über Newsgroups im Internet sammeln. Dabei sollten sie
aber die Prozesse sorgfältig beobachten und die Qualität
der Informationen ständig überprüfen.
- Sie sind die Art der Lernenden,
die gut in Gruppen lernt. Deswegen ist es bestimmt eine gute
Idee, wenn sie die Initiative ergreifen und Arbeitsgruppen bilden.
Diese Gruppe von Lernenden denkt schnell
und hat die Fähigkeit, viele Optionen und Lösungen für
ein Problem zu erkennen. Sie benutzen Ansichten und ihren Instinkt
für die Problemlösung. Sie mögen keine Begrenzungen,
Einschränkungen, Terminlinien, formale Berichte, Routinen,
sich wiederholende Aufgaben, das Aufschreiben von Details in Berichten
und sie gebe auch ungern Auskunft über ihren Lösungsweg.
Wie lernen sie am besten?
- Ihre Stärke liegt in der schnellen, instinktiven
Antwort. Sie müssen dafür sensibilisiert werden, dass
nicht immer die schnelle, aber immer die richtige Antwort erwartet
wird. Sie müssen lernen, alle Faktoren zu betrachten, die
Diskussion mit Experten zu suchen und ggf. in Fallstudien zu einer
Lösung zu kommen, da bloße Theorie nicht ihr Feld ist.
Quelle: Diese Seite ist im Original
zu finden unter
http://www2.wmin.ac.uk/eic/learning-skills/cognition/learning_styles/howard_model.html
© Original texts: University of Westminster, UK
© Translation: Sven-Olaf Miehe, GE (2005)
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