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Cooperative Learning plus star-designed for Diversity
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  Die Idee  
 

Warum ist Cooperative Learning so wichtig?

Bildungsinstitutionen auf der ganzen Welt befinden sich momentan in einem Anpassungsprozess, damit ihre Bildungssysteme den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht werden. Das traditionelle Rollenverständnis der Lehrer betrachtet die Schüler lediglich als Wissenskonsumenten, während die Lehrer das Wissen vermitteln. Dieses Verständnis wird inzwischen von der Sichtweise abgelöst, dass die Schule förderliche soziale Lerngelegenheiten schaffen muss, in denen Schüler kooperieren und zusammenarbeiten können, um Wissen aufzubauen und Probleme zu lösen. Der Erfolg solcher Ansätze hängt also davon ab, inwieweit ein kooperatives Unterrichtsumfeld entsteht. Darin sind die Schüler dazu angehalten, eine aktivere Rolle im Lernprozess einzunehmen, und den Lehrern kommt die Aufgabe zu, ein Lernumfeld zu schaffen, das diesen Prozess unterstützt.

Die Betonung eines kooperativen Lernansatzes wird in einer immer stärker diversifizierten Welt noch bedeutender. In unserer pluralistischen Gesellschaft ist die Fähigkeit zur Zusammenarbeit und die Fähigkeit, Unterschiede anzuerkennen und zu akzeptieren, unabdingbar. Die Lernenden sollten in ihrem Lernprozess einen Sinn für Zugehörigkeit, Toleranz und Respekt füreinander entwickeln.

Der Lernprozess wird dadurch genauso wichtig wie das Ergebnis. Lehrende und SchülerInnen arbeiten gemeinsam daran, ein Lernumfeld zu schaffen, in dem unabhängige Einzelpersonen gemeinsam kooperative Aufgaben bearbeiten. Ein solcher Lernprozess ermöglicht es dem Lehrer, in einer Zeit abnehmender Ressourcen genau jene äußerst wertvollen Ressourcen zu nutzen, die vorhanden sind – die Schüler. Um die gewünschten Ergebnisse des Lernens zu erreichen, strukturiert der Lehrer die Lernumgebung so, dass positive Abhängigkeiten betont werden und der Gebrauch verschiedener Sozialkompetenzen gefördert wird.

Cooperative Learning beteiligt die Schüler an einem aktiven, schülerorientierten Lernprozess, in dem Problemlösungsstrategien und langfristige Lernstrategien entwickelt werden. Diese werden benötigt, um den Herausforderungen des (Berufs-) Lebens in unserer zunehmend komplexen Welt zu begegnen.

David und Roger Johnson von der University of Minnesota haben 780 Untersuchungen durchgeführt, die das Konzept des kooperativen Lernens stützen. Hier vier zentrale Ergebnisse:

  • zunehmende Leistung,
  • zunehmendes Selbstwertgefühl,
  • größere Akzeptanz von Unterschieden und
  • eine Zunahme der positiven Einstellungen.

Bruce Joyce von der University of California hat 1985 eine Analyse von 80 Lehrmethoden durchgeführt. In seinem Buch „Models of Teaching“ stellt er fest, dass sich dabei das kooperative Lernen als die beste Methode zur Verbesserung von Schülerleistungen herausgestellt hat.

Norm Green, Red.: S-O. Miehe

 

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